• 21.01.2016

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    Vorsicht beim Baumschnitt

    So sichern Sie sich ab!

    Nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) dürfen nur noch bis Ende Februar Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze gerodet und geschnitten werden. Dann ist bis 30. September der Baumschnitt zum Schutz wild lebender Tiere, Pflanzen und deren Lebensraum verboten.

    Doch Vorsicht: Der Baumschnitt, wie auch andere Arbeiten im Garten, bergen immer hohe Unfallgefahren. Deshalb sollten Garten- und Obstbaumbesitzer – gerade jetzt in der kühleren Jahreszeit – besonders gut aufpassen … und dies auch zum Anlass nehmen, mal wieder den Unfallversicherungsschutz zu überprüfen. Das rät die Hamburger Grundeigentümer-Versicherung.

    Insbesondere Stürze vom Baum oder der Leiter führen oft zu schwerwiegenden Verletzungen bis hin zu einer Querschnittslähmung. Aber auch das Beschneiden von Sträuchern mit einer scharfen Gartenschere kann gefährlich sein. Und selbst beim Rasenmähen passieren immer wieder schwere Unfälle, die zu einer dauerhaften Invalidität führen können.

    Welche Versicherungen leisten in diesem Fall? Da die gesetzliche Unfallversicherung nur bei Unfällen leistet, die sich auf dem Weg zur Arbeit, während der Arbeitszeit oder auf dem Nachhauseweg ereignen, ist sie in diesen Fällen meist nicht der richtige Ansprechpartner.

    Wichtig ist deshalb die Absicherung über eine private Unfallversicherung, denn mehr als 70 Prozent aller Unfälle ereignen sich in der Freizeit. Sie schützt rund um die Uhr und weltweit vor den finanziellen Folgen eines Unfalls – sowohl in der Freizeit, beim Sport und der Gartenarbeit als auch im Beruf.

    Doch nicht nur man selbst ist bei der Gartenarbeit und den Baumschnittarbeiten gefährdet. Werden beispielsweise große Äste abgesägt, die unkontrolliert zu Boden fallen, können Personen oder auch ein darunter stehendes Auto von einem herabfallenden Ast verletzt bzw. beschädigt werden. Für den Schaden aufzukommen hat derjenige, der den Ast abgesägt hat. Denn ihm obliegt die Verkehrssicherungspflicht. In diesen Fällen greift die Privathaftpflichtversicherung bei selbstgenutzten Einfamilienhäusern bzw. die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung bei Mehrfamilienhäusern bzw. vermieteten Objekten.

    Mehr Informationen zu den Versicherungen der Grundeigentümer-Versicherung finden Sie hier.