• 30.07.2013

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    Vorsicht, rutschig!

    Gefahren bei der Nutzung des Gartenpools

    Es ist schon praktisch: So ein Schwimmbecken oder Pool im eigenen Garten. Da ist der Weg zur kühlen Erfrischung, den wir in diesen Tagen gut gebrauchen können, nicht weit. Doch Vorsicht: Wir zeigen Ihnen, welche Gefahren, insbesondere für Kinder, lauern und wie Sie im Notfall richtig reagieren.

    Statistiken belegen, dass Kinder unter fünf Jahren in der Nähe eines Pools besonders gefährdet sind. Insbesondere wenn sie noch nicht schwimmen können, sollte man sie altersgerecht über die Gefahren aufklären, wie z. B. über rutschige Untergründe oder die Folgen eines Sturzes (in den Pool). Außerdem ist es wichtig, sich abzusprechen, wer die Aufsicht übernimmt. In Wassernähe dürfen die Jüngsten nie aus den Augen gelassen werden. Und wenn mehrere Spielkameraden sich am kühlen Nass erfreuen, teilen Sie sich am besten zu mehreren die Aufsicht.

    Passiert trotzdem mal ein Unfall, bringen Sie das Kind so rasch wie möglich aus dem Wasser. Rufen Sie den Rettungsdienst und befolgen Sie dessen Anweisungen. Die durchnässte Kleidung muss sofort durch warme Decken ersetzt werden. Nicht nur vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. Denn Handlungskompetenz in Sekundenschnelle kann Leben retten.

    Auch wenn Ihr Kind bereits schwimmen kann, ist dies noch kein Freifahrtschein für Unüberlegtheiten. So sollte auf Kopfsprünge sowie Sprünge vom Beckenrand verzichtet werden, genauso wie allzu wildes Spielen am Wasserrand. Und im Becken gilt: Schwimmwesten oder –flügel verleihen „jungen Seepferdchen“ Sicherheit. Und Ihnen gelassene Stunden.