• 12.09.2013

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    Vorsicht vor dreisten Langfingern

    Traueranzeige als Einladung zum Einbruch

    Es passiert leider immer häufiger: Einbrecher planen anhand von Todesanzeigen in der Zeitung ihren Beutezug. Sie brechen genau dann in Häuser und Wohnungen von Angehörigen ein, wenn diese bei der Trauerfeier und der Beerdigung von ihren Nächsten Abschied nehmen. Doch auf die Angabe von Datum, Zeit und Ort der Trauerfeier kann meist nicht verzichtet werden, will man doch auch Freunden und Bekannten die Möglichkeit geben, an der Trauerfeier teilzunehmen.

    Deshalb ist es wichtig, entsprechend vorzusorgen: Dies können zum Beispiel Nachbarn sein, die ein besonderes Auge auf Haus und Wohnung haben. Oder man bittet jemanden während der Trauerfeierlichkeiten im Haus zu sein. So bieten auch viele Bestatter an, einen Sicherheitsdienst zur Bewachung des Hauses während der Trauerfeier zu organisieren. Der Aufwand für diesen Service lohnt sich allemal, ist er doch günstiger als die Kosten und der Ärger, die ein Einbruch mit sich bringt. Und nicht zuletzt beruhigt es in einer Situation, in der man ohnehin emotional sehr betroffen ist.