• 04.06.2013

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    Was ist eigentlich …

    … ein Allmählichkeitsschaden?

    Ein Allmählichkeitsschaden ist ein Sachschaden, der durch Temperaturen, Feuchtigkeit, Niederschlag, Gase, Dämpfe, Rauch oder Ruß allmählich entsteht. Werden diese Außeneinwirkungen nicht behoben, kann über längere Zeit, oft auch über Jahre ein sog. Allmählichkeitsschaden entstehen, z. B. durch Korrosion eines Rohres tröpfchenweise Wasser austreten. Der Schaden, z. B. am Mauerwerk oder am Parkettboden wird häufig erst nach Monaten sichtbar. Einen genauen Zeitpunkt für die Entstehung des Schadens gibt es nicht – er entsteht allmählich.

    Allmählichkeitsschäden sind heute bei vielen Versicherern über die private Haftpflichtversicherung abgesichert. Sie ist keine Pflichtversicherung in Deutschland, allerdings eine der wichtigsten Versicherungen gegen Schäden aus Gefahren des täglichen Lebens, für die sie verantwortlich sind und daher Ersatz leisten müssen. So übernimmt sie z. B. auch fahrlässig verursachte Schäden, zu denen der klassische Allmählichkeitsschaden gehört.

    Es werden jedoch nicht nur die Kosten für Schäden erstattet, sondern auch geprüft, ob und in welcher Höhe eine Verpflichtung zum Schadenersatz besteht und unbegründete Schadenersatzansprüche abgewehrt. Die private Haftpflicht bietet damit auch Rechtsschutz bei unberechtigten Haftungsansprüchen.

    Infos zu unserer Privathaftpflichtversicherung finden Sie hier.