• 20.12.2012

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    Wenn das Christkind daneben greift …

    Umtausch Fehlanzeige?

    Spannung an Heilig Abend, ungeduldig und voll Vorfreude werden die Geschenke ausgepackt und dann: Was liebevoll und mit viel Mühe ausgesucht wurde, passt, gefällt oder geht gar nicht. Und so ist auch „zwischen den Jahren“ wieder hektisches Treiben in der Stadt und in den Läden. Doch was viele nicht wissen: Einen rechtlichen Anspruch auf Umtausch gibt es nicht. Die Grundeigentümer erklärt, warum: 

    Auch wenn die Ware einwandfrei und ohne Mangel ist, liegt es im Ermessen, d. h. in der Kulanz des Verkäufers, ob er die Ware zurücknimmt. Denn rechtlich betrachtet ist ein Vertrag zustande gekommen, den Käufer und Verkäufer übereinstimmend abgeschlossen haben. Da es aber in der Regel Verkäufern und Geschäftsinhabern wichtig ist, dass die Kunden zufrieden sind und wieder kommen, gehen sie auf einen Umtausch ein. Ein allgemeines Umtauschrecht gibt es in Deutschland allerdings nicht.

    So wird falsch gekaufte Ware meist innerhalb von zwei Wochen zurückgenommen. Gute Chancen hat man vor allem, wenn der Kassenzettel vorgelegt und die Ware noch originalverpackt ist. Ist dies nicht der Fall, sieht es meist schlecht aus. Deshalb empfiehlt die Grundeigentümer-Versicherung sich bereits beim Kauf über die Umtauschmöglichkeiten zu informieren und sich gegebenenfalls das Umtauschrecht auf dem Kassenbon vermerken zu lassen, insbesondere dann, wenn man sich nicht sicher ist, ob man mit der Wahl des Geschenkes richtig liegt.

    Hält das Geschenk allerdings nicht das, was beim Verkauf versprochen wurde oder ist die Ware kaputt, dann ist der Verkäufer verpflichtet, die Ware zu reparieren oder gegen neu zu ersetzen. 

    Anders sieht es bei Käufen im Internet aus: Wer hier seine Geschenke ersteht, kann innerhalb von 14 Tagen den Kauf ohne Angabe von Gründen rückgängig machen. Es ist allerdings nichts für Früheinkäufer, die schon im November alle Geschenke beisammen haben.