• 23.12.2015

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    Der beste Weihnachtsbaum...

    ...kommt aus dem eigenen Garten

    Jedes Jahr werden laut Hauptverband der Holzindustrie knapp 30 Millionen Weihnachtsbäume gekauft. Warum nicht mal in die Zukunft planen und seinen eigenen Weihnachtsbaum für sich oder andere im Garten heranziehen. Das erfordert zwar je nach Baumart rund fünf bis zehn Jahre Geduld. Aber bis dahin schmückt der heranwachsende Baum den eigenen Garten.

    Geeignet ist vor allem die Nordmanntanne, die laut Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger mit einem Marktanteil von rund 80 Prozent der mit Abstand beliebteste Weihnachtsbaum ist. Doch auch Blau- und Rotfichten erfreuen sich großer Beliebtheit und wachsen gut im eigenen Garten. Günstige Pflanzzeiten sind der Herbst sowie frostfreie Tage im Winter. Einige Gärtner empfehlen das Frühjahr, weil es dann keinen Frost mehr gibt und die Bäume keinen Winterschutz benötigen. Am besten eignen sich junge, circa 20 bis 25 Zentimeter große Pflanzen.

    Fichten und Tannen mögen einen pH-neutralen, nicht zu feuchten und steinigen Boden. Die jungen Pflanzen verlangen nur wenig Nährstoffe – einmal pro Jahr etwas Kompost oder Dünger. Dagegen haben Weihnachtsbäume es gerne hell, aber auch im Halbschatten fühlen sie sich meist noch wohl. Konkurrenten in ihrer Nähe, die ihnen Nährstoffe und Wasser rauben, mögen sie dagegen nicht. Deshalb sollte auch der Boden über den Wurzeln möglichst frei von Gräsern sein.

    Dazu brauchen Tannen und Fichten viel Platz, um gleichmäßig und gerade zu wachsen und gedeihen. Denn stoßen sie mit anderen Pflanzen zusammen, wachsen sie an dieser Stelle nicht weiter. Für ein gleichmäßiges Wachstum sollte man für den einzelnen Baum rund 1,50 Quadratmeter Platz vorsehen. So erhält man einen schlanken Weihnachtsbaum, der dann gut ins Wohnzimmer passt. Dazu sind Weihnachtsbäume im Garten in der Regel anspruchslos. Sie versorgen sich selbst. Nur wenn es im Sommer einmal sehr heiß und trocken ist, sollte man sie hin und wieder etwas wässern.