• 26.11.2015

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    Winter-Checkliste

    Das muss jetzt erledigt werden

    Schon kam der erste Schnee – spätestens jetzt sollten Immobilienbesitzer ihr Haus für Kälte und Minusgrade rüsten. Denn gefrierendes Wasser kann die Leitungsanlagen erheblich beschädigen und zu gravierenden Schäden führen: Platzt ein wasserführendes Rohr und setzt das Haus oder die Wohnung unter Wasser, sind nicht nur Ärger, sondern vor allem auch kostspielige Reparaturen und Aufräumarbeiten die Folge.

    Damit es gar nicht so weit kommt, hat die VdS Schadenverhütung GmbH, ein Tochterunternehmen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft, ein paar einfache Verhaltensregeln zusammengestellt. Sie helfen, dass es erst gar nicht zu einem Einfrieren der Rohre und einem Schaden kommt. Sie stehen unter http://www.vds-home.de für Sie kostenfrei zur Verfügung. Außerdem sind jetzt Dachrinnen und Fallrohre von Laub, Nadeln und Moos zu befreien, damit Regen und später gegebenenfalls der geschmolzene Schnee ungehindert abfließen können. Denn überlaufendes Wasser durchfeuchtet die Fassade und verursacht bei Minustemperaturen schnell teure Frostschäden.

    Weiter sollten die folgenden Arbeiten, Vorbereitungen und Kontrollen spätestens jetzt im und um das Haus erledigt werden: 

    • Dachziegel, Schneefanggitter sowie Solaranlagen kontrollieren, ob sie festsitzen.
    • Fenster und Haustüre nachsehen, ob sie dicht sind, eventuell Scharniere nachziehen oder Gummilippen austauschen.
    • Platten auf den Gartenwegen checken, ob sie noch festsitzen. Insbesondere bei Minusgraden können sich lockere Platten heben und zu Stolperfallen werden.
    • Alle Leuchten am Haus, im Garten und in der Garage prüfen und gegebenenfalls austauschen.
    • Schneeschaufel, Salz, Sand oder Splitt bereitstellen. Am besten sich vorab bei der Kommune erkundigen, welche Streumittel verwendet werden dürfen. In einigen Städten und Gemeinden ist Streusalz verboten.

    Und wenn doch etwas passiert, dann ist die Wohngebäudeversicherung ist für jeden Hausbesitzer – ob Sommer oder Winter – eine der wichtigsten Versicherungen. Aber gerade die kalte Jahreszeit bringt erhebliche Gefahren für ein Haus mit sich. Frostschäden an Rohren und Heizkörpern bzw. ihre Folgen sind typische Winterschäden. Die Wohngebäudeversicherung übernimmt hierfür in der Regel die Kosten – vorausgesetzt, das Risiko "Leitungswasser" ist versichert und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Vorbeugemaßnahmen wurden beachtet.

    Mehr rund um die Wohngebäudeversicherung und ihre Leistungen erfahren Sie hier.