• Einbruchdiebstahl - was ist zu tun?

    Chaos nach einem EinbruchWertvoller Schmuck zieht Diebe an

    Der Einbruchdiebstahl ist eine Gefahr, der Haus- und Wohnungseigentümer im ganzen Jahr ausgesetzt sind. Besonders allerdings während der Urlaubszeit, am späten Vormittag und ab Einbruch der Dämmerung sind die Täter aktiv. Absolute Sicherheit ist weder in einer Reihenhaussiedlung noch in einem Mehrfamilienhaus gegeben. Das Risiko eines Einbruchs und Verlusts von Hausrat kann nur durch eine fachmännische Sicherung von Fenstern und Türen stark reduziert werden.

    Gelegenheit macht Diebe

    Zu den häufigsten Einbruchsmethoden zählt mit 74 Prozent das Eindringen in eine Wohnung oder ein Haus durch das Aufbrechen von Fenstern und Türen. Dazu werden meistens einfache Brech- oder Hebelwerkzeuge verwendet. Diese Art des Einbruchs benötigt ein Minimum an Zeit und ist beinahe geräuschlos möglich. Besonders einladend sind ungesicherte gekippte Fenster im Keller. Vor allem dann, wenn das Haus leer steht und sich die Fenster zum Keller in einem schlecht einsehbaren Bereich des Grundstücks befinden. Ebenso gerne werden von Dieben unverschlossene Garagen mit einer Verbindungstür zum Wohnhaus genutzt. Kennen Einbrecher den genauen Tagesablauf der Besitzer, dann bietet eine Garage ideale Voraussetzungen, um während der Abwesenheit das Haus ungestört nach Wertgegenständen zu durchsuchen. Ein Einbruchdiebstahl durch das Einsteigen durch eingeschlagene Fenster oder Terrassentüren erfolgt laut Erhebungen in ungefähr zwei bis fünf Prozent aller Fälle.

    Einbrüche immer sofort melden

    Als Opfer eines Einbruchs, mit und ohne Beraubung, muss sofort Anzeige bei der Polizei erstattet werden. Der durch Raub, Diebstahl und Vandalismus entstandene Sachschaden wird aufgenommen und eine Schadensliste erstellt. Der nächste Schritt ist die Schadenanzeige bei der Hausratversicherung und die Bekanntgabe des Schadens.

    So schützen Sie sich vor Einbrechern

    Geeignete Sicherheitsmaßnahmen gegen unerwünschten Besuch ist die fachmännische Anbringung von Sicherheitstechnik. Dazu zählen in erster Linie einbruchhemmende Türschlösser mit geschützten Profilzylindern und einem zusätzlichen Schutzbeschlag mit Zylinderabdeckung. Ergänzend dazu bieten einbruchhemmende Türen hohe Sicherheit. Eine zusätzliche Alternative ist ein massives Querriegelschloss. Fenster und Balkontüren sind im optimalen Fall in der einbruchhemmenden Sicherheitsklasse WK1 oder WK2 ausgeführt. Ist dies nicht möglich, bieten absperrbare Zusatzsicherungen Einbruchschutz. Kellerfenster werden mit massiven Metallgittern gesichert. Die wichtigste zusätzliche Maßnahme ist das Schließen aller Fenster. Auch in den oberen Etagen!

    Einbruchsrisiko durch „Schwarze Schlüssel“

    Manche Einbrüche werden sogar gänzlich ohne Spuren von Gewaltanwendung abgewickelt. Der Grund: Die Täter befanden sich bereits im Besitz eines Schlüssels und konnten sich damit völlig problemlos Zugang verschaffen. In solchen Fällen spricht man von einem „Schwarzen Schlüssel“, der irgendwann einmal einem Vorbesitzer oder Vormieter abhandengekommen war. Vielleicht hatte dieser ihn verliehen, irgendwo vergessen oder er ging durch Trickdiebstahl verloren. Das Fatale an der Sache ist, dass neue Käufer oder Mieter bei der Übergabe manchmal gar nicht erfahren, wie viele Haustür- oder Wohnungsschlüssel von einer Immobilie in der Vergangenheit tatsächlich existierten. Kommt es dann zu einem Delikt ohne Einbruchsspuren, besteht auch kein Versicherungsschutz. Aus dem Grund empfiehlt es sich immer, gleich nach einem Einzug alle wichtigen Schlösser auszutauschen. Nur dann ist man sicher.

    Übrigens: Auf unserer Seite "Schadenverhütung" durch Diebstahl finden Sie weitere wertvolle Informationen zum Einbruchschutz - zum Download als PDF.

    Wertvolle Informationen zur Einbruchsicherung finden Sie auch in unseren Neuigkeiten, beispielsweise:

    - So schützen Sie Ihr Zuhause vor Einbrechern

    Heimüberwachung mit Webcam und Smartphone

    Einbruch während der Weihnachtsfeiertage? 

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    Das alles leistet die Verbundene Hausratversicherung.