• Wenn die Zecke zubeißt

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    … und wie Sie sich absichern können!

    Hamburg, 11. Juni 2013 – So klein und doch so gefährlich. Jetzt lauern wieder die Blutsauger im Laub, Gras und Unterholz. Pro Jahr erkranken mehrere zehntausend Menschen an der Infektionskrankheit Borreliose, die hauptsächlich durch Zecken übertragen wird, oder sogar an Meningitis (Hirnhautentzündung). Im schlimmsten Fall kann ein Zeckenbiss zur Invalidität führen. Darum sollten die Folgen von Insektenbissen und -stichen in der privaten Unfallversicherung mit abgesichert sein.

    Zecken ernähren sich vom Blut ihres Wirtes, das können sowohl Menschen als auch Tiere sein. Sie krabbeln in der Regel zunächst auf der Haut bis sie eine geeignete Stichstelle gefunden haben. Beim Stechen bzw. Blutsaugen kann die Zecke dann gefährliche Viren oder Bakterien übertragen.

    Die häufigste Folge eines Zeckenbisses ist die Borreliose, die meist mit einem kreisförmigen roten Fleck um die Einstichstelle beginnt. Im Normalfall verlaufen die Symptome, wie zum Beispiel Fieber, Kopf-, Glieder- und Rückenschmerzen, bei medizinischer Behandlung relativ glimpflich und werden ohne bleibende Folgen überstanden. Sie treten oft erst Wochen, manchmal sogar Jahre später auf,.

    Kommt es jedoch zu einer Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME), einer Entzündung von Gehirn, Hirnhaut und Rückenmark, können neurologische Funktionsstörungen wie Lähmungserscheinungen oder Sprachstörungen auftreten bis hin zu Invalidität.

    Vorbeugen durch Kleidung und Impfung
    Wer viel im Wald, auf Wiesen und Feldern unterwegs ist, schützt sich vor allem durch helle Kleidung, auf der Zecken schnell auffallen, lange Hosen und geschlossene Schuhe. Nach jedem Ausflug sind insbesondere Kinder, aber auch Erwachsene stets auf eventuelle Zeckenbisse hin zu untersuchen. Wurde eine Zecke entdeckt, sollte man sie sofort mit einer Pinzette oder speziellen Zeckenzange möglichst dicht an der Haut fassen und herausziehen.

    Wer in zeckengefährdeten Gebieten lebt und sich viel im Freien und im Wald aufhält, sollte mit seinem Arzt über eine eventuelle Impfung zum Schutz gegen die Folgen einer FSME sprechen. Und auch vor einer Reise ins Ausland ist es ratsam, sich rechtzeitig vorab über das Zeckenrisiko in diesem Land zu informieren.

    Finanzieller Schutz durch eine private Unfallversicherung
    Nicht nur ein Zeckenbiss kann weitreichende Folgen haben. Auch andere Insektenbisse und –stiche, zum Beispiel durch Bienen, Wespen oder Hornissen können zu gefährlichen Infektionen und dauerhaften körperlichen Beeinträchtigungen (Invalidität) führen. Deshalb rät die Grundeigentümer-Versicherung darauf zu achten, dass der private Unfallschutz immer auch Zecken- und Insektenbisse bzw. –stiche enthält. 

    Die Grundeigentümer-Versicherung ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG) und wurde bereits 1891 in Hamburg gegründet. Sie ist heute eine der letzten Hamburger Versicherungsgesellschaften, die vollständig unabhängig ist.

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